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Wilder Richter verletzt Lokführerin schwer |
423 570

Administrator
    

Dabei seit: 16.08.2005
Beiträge: 1.577
Herkunft: ICE-Triebkopf *lach* Baureihenausbildung: 401 :-)/402/410, Stw 808, 411/415, 403/406, 101, 423/425/426, 642, ASF Beruf: Lokführerin Arbeitgeber: DB Fernverkehr AG Einsatzsstelle: MH Stress-O-Meter: Gute Laune
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| Wilder Richter verletzt Lokführerin schwer |
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Hallo!
Heute habe ich mit Entsetzen nachfolgenden Artikel in der TZ gelesen. Eine Tfin der S-Bahn München wurde verprügelt, wegen 12 Minuten Verspätung. Das ist eine absolute Frechheit, solchen Leuten müsste man das Handwerk legen!
Wilder Richter verletzt Lokführerin (29) schwer
Mutige Fahrgäste eilen zur Hilfe / Schon der zweite Zwischenfall
tz München Sie sind doch kein Freiwild – sie wollen uns nur pünktlich ans Ziel fahren! Gleich in zwei Fällen wurden in den vergangenen Tagen Lokführer der Münchner S-Bahn von Fahrgästen brutal verprügelt und schwer verletzt. Das Unglaubliche daran: Ein Täter ist Richter an einem Bundesgericht in München.
Der schlimmste Fall passierte am Donnerstag, 8.12., um kurz nach Mitternacht am Haltepunkt Isartor: Lokführerin Lisa U. (29) hält mit ihrer S 7 nach Wolfratshausen. Lisa U. ist eine erfahrene Eisenbahnerin.
Die Münchnerin, die seit sieben Jahren SBahn fährt, bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Und sie ist bisher gerne gefahren: „Ich bin mit Leib und Seele Eisenbahnerin“, erzählt sie. Aber was dann passierte, hat ihr Vertrauen in die Menschheit schwer erschüttert.
Am Bahnsteig steht Bundesrichter Klaus S. (54) aus München. Er ist außer sich, weil der Zug zwölf Minuten Verspätung hat. „Er schimpft und tobt“, sagt Lisa U. „Sch...-S-Bahn. So ein Drecksteil“, schreit er. Nachdem er eingestiegen ist, beginnt der Richter zu randalieren, schlägt gegen die Seitenwände und die Türen. Lisa U. öffnet die Führerstandstür, um nachzusehen, ob etwas beschädigt ist.
In dem Moment stürzt sich Richter S. auf die wehrlose Frau. Die Triebfahrzeugführerin zur tz: „Der Mann schrie mich an.“ Klaus S. soll gebrüllt haben: „Sie sind eine Schlampe. Zwölf Minuten Verspätung sind eine Unverschämtheit.“ Die Fahrerin: „Dann schlug der Mann zu. Er boxte mich voller Kraft immer wieder in mein Gesicht und in den Bauch.“
Die zierliche 29-Jährige konnte sich gegen den Zwei-Meter- Riesen kaum wehren. Doch dann passierte das Erfreuliche: Es gibt in der S-Bahn Menschen, die nicht einfach wegschauen. Drei ältere Damen stehen couragiert auf und versuchen, den Amokläufer von der Lokführerin abzuhalten. In dem Handgemenge gelingt es der jungen Frau, sich loszureißen und über Zugbahnfunk den Fahrdienstleiter zu alarmieren, der sofort über Notrufleitung die Polizei holt. Geistesgegenwärtig nimmt Lisa U. die Tür-Freigabe zurück, sodass der Richter nicht flüchten kann.
Die Polizei nimmt ihn vorübergehend fest. Gegen ihn wird ermittelt. Lisa U. muss wegen ihrer Verletzungen sofort abgelöst werden, sie ist immer noch krankgeschrieben. Die Pressesprecherin des Bundesgerichtes, bei dem Klaus S. arbeitet, gestern zur tz: „Wir sind bisher noch nicht informiert worden, gehen dem Vorfall aber nach.“ Der Richter selbst meint zur tz nur kühl: „Ich gebe keine Auskunft, warum sollte ich?“
Der zweite schlimme Fall ereignete sich zwei Tage später im Haltepunkt Westkreuz morgens um 7.41 Uhr: Martin K. fährt mit einer S 6 Richtung München, als er eine Notruf-Meldung aus dem Fahrgast-Raum erhält. Offensichtlich ist hinten eine Schlägerei im Gange. Der 24- Jährige will sofort helfen. Auf dem Weg fragt ihn ein Jugendlicher, ob er bei der Bahn sei. Als er mit „Ja“ antwortet, schlägt ihm der Jugendliche mit voller Wucht die Faust ins Gesicht. Der Lokführer wird ebenfalls erheblich verletzt. In Pasing können der Täter und seine Freunde von der Polizei festgenommen werden.
S-Bahn-Geschäftsleiter Michael Wuth und Pressesprecher Horst Staimer, die die Vorfälle der tz auf Anfrage bestätigten: „Es sind unglaubliche Vorfälle. Wir unterstützen hier unsere Mitarbeiter, gegen die Täter rechtlich vorzugehen und Schmerzensgeld und Schadensersatz zu erwirken. Wir stellen außerdem auch als Unternehmen Strafanzeige.“ Und die drei mutigen Frauen, die den Richter stoppten, sollen von der S-Bahn eine Belohnung erhalten.r Münchner S-Bahn rund um die Uhr und bei jedem Wetter im Einsatz. Sie fahren täglich mit 238 Triebwagen rund 1200 S-Bahn-Züge.
KARL-HEINZ DIX
/16.12.2005
__________________ Der Leipziger Hauptbahnhof ist eigentlich nur ein Kaufhaus mit Gleisanschluss!
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16.12.2005 16:50 |
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Schwarzwaldbahner
Azubi
Dabei seit: 23.10.2005
Beiträge: 1
Herkunft: Schwarzwald Beruf: leider noch Schüler =(
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Hi !
Solche Leute finde ich zum
Und dann noch als Richter.....einfach nur sinnlose Gewalt.
An irgend jemandem müssen die die Gewalt ja auslassen....
Und zu den Jugendlichen: Das sind nachher die Arbeitslosen jungen Leute die zu nichts ''Bock'' haben oder sich wundern warum Sie keinen Job bekommen, und die die Arbeitende Bevölkerung dann durchfüttern muss
Grüße Daniel
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16.12.2005 19:23 |
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chris4549
Rangierbegleiter
 

Dabei seit: 06.11.2005
Beiträge: 26
Herkunft: München Beruf: EiB 06
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Hallo
Der Richter muss doch am ehesten wissen was passiert wenn man anderen Leuten aus so einem Grund eine reinhaut oder?
Der meint wohl weil er Richter ist kann der tun was er will??
Gruß Chris
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16.12.2005 21:37 |
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ICE-Freak
Kleinlokbediener
  

Dabei seit: 25.10.2005
Beiträge: 79
Herkunft: Eschborn Beruf: KfV 2007 DB Fernverkehr Arbeitgeber: DB Fernverkehr AG Einsatzsstelle: FF Stress-O-Meter: Urlaubsreif
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Hallo!
Da siet man mal wieder, das nicht nur Obdachlose solche Sachen machen....
Gruß
Michael
__________________ Gruß
Micha
KfV Azubi DB Fernverkehr RB Mitte Frankfurt/Main
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17.12.2005 22:51 |
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423 105-6
Rangierbegleiter
 
Dabei seit: 03.09.2005
Beiträge: 37
Herkunft: Germering Beruf: Azubi im 3. Lehrjahr bei der S-Bahn München
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Da möchte ich auch die Diskussion im Eisenbahnforum empfehlen - [M] Fahrgast verprügelt Mitarbeiterin Das Geschwafle von Wirklichkeit am Anfang sollte hingegen ignoriert werden, ist nur sinnloses Geseiere und der Kunde ist eh schon seit längerem gesperrt.
__________________ [IMG]http://home.mnet-online.de/mug/423.jpg[/IMG]
Ich bin faul, ich bin abartig, ich bin ein rauchender Eisenbahner! :D
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18.12.2005 02:36 |
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423 225-2
Vorstandsvorsitzender


Dabei seit: 29.08.2007
Beiträge: 1.072
Herkunft: Aus einer weit weit entfernten Galaxie Beruf: S-Bahn Azubi Arbeitgeber: S-Bahn München Einsatzsstelle: MOP Stress-O-Meter: Gute Laune
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Diese Beiträge sind nun doch schon recht lange her...,
hat jemand eine Ahnung was dem Richter passiert ist?
Wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt?
Viele Grüße
Stefan
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02.09.2007 14:39 |
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Seppster85
Lokrangierführer
   

Dabei seit: 23.01.2008
Beiträge: 109
Herkunft: Worbis Baureihenausbildung: noch keine Beruf: gelernt Fachkraft Lagerlogistik, ab Sept 08 Azubi EiB L/T Arbeitgeber: S-Bahn München Stress-O-Meter: Gute Laune
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Das ist echt schlimm! Leute die sinnlos oder aus nicht nachvollziehbaren Gründen Gewalt anwenden sind einfach zum %$&!#.... dazu fällt einem echt kein Wort mehr ein.
Im Fall der Tfin kann man echt nur den Kopf schütteln. Von einem Richter sollte man mehr Verstand erwarten. Und Frauen zu schlagen gehört sowieso in die unterste Schublade!
Wie kann man sich vor solchen Leuten schützen?
Ich denke mal ein Selbstverteidigungskurs oder Karate oder was es da alles gibt wäre sicher nützlich in solchen Situationen.
Gruß Sepp
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24.01.2008 08:58 |
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423 225-2
Vorstandsvorsitzender


Dabei seit: 29.08.2007
Beiträge: 1.072
Herkunft: Aus einer weit weit entfernten Galaxie Beruf: S-Bahn Azubi Arbeitgeber: S-Bahn München Einsatzsstelle: MOP Stress-O-Meter: Gute Laune
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Nun ja, da dieser Fall schon 2005 war wäre es mal recht interessant zu wissen wie das weiterging. Von der betreffenden Zeitung habe ich auf Nachfrage keine Auskunft erhalten. In einem Polizeiforum hat man die Vermutung geäußert, dass da eine Art "Maulkorb" verhängt worden wäre.
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24.01.2008 11:03 |
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Impressum
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